Die Rasse

Der altdeutsche Schäferhund

Ein Traum von einem Hund



Der ADS ist ein sehr gelehriger und treuer Begleiter, der durch die „Ausmerzungsversuche“ des weltweit größten Stockhaarvereins fast ganz von der Bildfläche verschwunden wäre, wenn es nicht ein paar Liebhaber dieses edlen und schönen Tieres gegeben hätte, die trotz Hohn, Spott und Verachtung ihrer Züchterkollegen, diese Variante des Deutschen Schäferhundes in Zucht und Leistung gefördert und verbessert hätten.

Die Zucht im weltweit größten Verein war mit den "Langhaarigen" verboten, somit blieb den Züchtern dieser Rasse nichts anderes übrig, als sich den vom VDH als "Dissidenz" (im Hundewesen bezeichnet man mit Dissidenz die Züchter, die den Dachverband VDH verlassen haben oder ihm nie angehörten) bezeichneten Vereinen anzuschließen.

Da dem Stockhaarverein aber in den letzten Jahren etliche 1000 Mitglieder weggelaufen sind, weil sie mit dem Tun und Handeln des Vereins nicht mehr konform gingen, soll der Langstockhaarschäferhund in 2009 (wurde auf 2011 verschoben) wieder integriert werden.

Nicht etwa, dass man überzeugt von den Hunden ist ....nein.... vielmehr sollen die Besitzer und Züchter der langhaarigen Variante jetzt die Kassen dieses Vereins füllen.

Der Altdeutsche Schäferhund steht dem deutschen Schäferhund in nichts nach, ganz im Gegenteil: Er ist ausgeglichener als seine kurzhaarigen Genossen, was ihn wesentlich vielseitiger macht. Dies liegt vielleicht auch daran, dass die Züchter der Altdeutschen Schäferhunde mehr auf Wesen und Gesundheit achten, als auf Triebpotential im Schutzdienst.

Durch das teddyhafte Aussehen wirken die Hunde optisch auch viel freundlicher und werden deshalb in der Bevölkerung auch nicht als "scharfer Hund" angesehen, wie es beim Stockhaar leider öfters der Fall ist.

Der Altdeutsche Schäferhund kann z.B. als Schutz-, Sport-, Rettungs-, Lawinen-, Blinden-, Begleit-, Such- oder einfach nur als Familienhund ausgebildet und erzogen werden. Dadurch erfreut er sich zunehmend an Beliebtheit, auch als einfacher, aber wesensstarker Kumpel und Beschützer.

Dem Verein für Deutsche Schäferhunde war er jahrelang ein absoluter Dorn im Auge, da er angeblich nicht die absolute Härte und den übertriebenen Kampftrieb besitzt. Er ist laut SV St
andard auch „nur ein Abfallprodukt“ der Stockhaarzucht.

Trotz allem Geschwafel und aller Schlechtrederei, ist er dort nun wieder ab 2011 zugelassen.

Wir werden als Züchter nicht dorthin wechseln!!!

Wir haben kein Interesse daran, mit unseren Hunden eine Schutzhundeprüfung zu absolvieren, da es dort Vorschrift für die Zuchtzulassung ist. Unsere Hunde haben andere Qualitäten, als nur in einen Ärmel zu beißen und Scheintäter auf dem Hundeplatz zu verfolgen.

Wer einmal in seinem Leben einen Altdeutschen Schäferhund „erleben“ durfte, der hat sich mit Sicherheit in diese Rasse sofort verliebt und wird dieses Bild von Anmut, Stolz und Adel nie mehr vergessen!